FZR

 

Fridolin

Dr Fridolin singt Schnitzelbänk will er scho sit Uurziite Fän vo dere Fasnächtliche Kunschtform isch. Wo 2011 z Rübr’g die erschti Stubete statt gfunde het, und e Schnitzelbank g’fehlt het, isch er iigsprunge und hange bliibe. Dr Fridolin gseht sich als Geischtlichs Oberhaupt vo eusere Dorffasnacht und macht gärn s’dargebotene Ohr für dr Ballascht wo Fasnächtler uf dr Seel liit. Begleitet wird er vo dr Frieda, ohni d Frieda wär er verlore, sie macht d Muusig.

Noppli & Jörg

Ende des 19. Jahrhunderts wurden vermehrt zwei Fischer auf dem Breitsee gesichtet. Anfang des 20. Jahrhunderts gingen dann mehrere Sichtungen auf dem Rhein umher. Seit nun genau 8 Wochen hat sie niemand mehr gesehen und weder ihr nächtliches Gesinge, noch das Anstossen ihrer Bier- und Weingläser vernommen. Auch das Spiel des Handörgeli, das mehr schlecht als recht gespielt wurde, ist seit jenen Tagen nicht mehr erklungen. Es scheint fast so, als ob diese zwei Trunkenbolde eine neue Bestimmung gefunden hätten...

Schaggi de Millhüüs

S freut mi sehr, as de di für mi intressiera düesch. I hoff de hasch mit de folganda Ziile nid allzu vill Problem zem läse, mi Dütsch lost scho a bitzla z winscha ibrig.
Je m‘ apelle Schaggi und i bi vo Millhüüsa. I schaff sit über 40 Joor bi euch imna ortsasässiga Betrieb in dr Spinatverarbeitig. Uf Grund vo miner lange Tätigkeit am glicha Poschta hatsmer mit dr Zyt äu dr Grind mega verfärba.
Euer Dorf hani joorzähntelang gmiida und mer nur vode Büüra womer dr Spinat sin go kippa s eint oder ander loh verzella. Im 2017 hani mi gwunder nimmi kenna halte und s hat mi üsetriiba an euri Fasnacht, i hamer eifach sälber ämol mechta a Bild macha. Wasi dert gsäh und vorallem erläbt ha, hat mir e vollkomma neus Bild gäh und i hami entschieda äu in da folganda Joora jewils am Carnevalssamedi an sällera Schnitzelnacht mitzmache. In de bishärigä Jeerla binich als uswärtigä usem Elsass vo euch immer toll ufgnoh worda und s Klischee vom verglämmta Schwizer hat sich bi euch aber eso eppis vo nid bewohrheitat, für das bini enorm dankbar.
Dr Schaggi de Millhüüs isch nid e klassischa Schnitzelbank mit Stropha und Refrain wemas kennt. Mir isch wehler weni ka schnura wiemer dr Schnabel gwachsa isch und mini Ahsichta, mol abgseh vom Afang, ohni Gsang ka ufa Punkt bringa. An däre Stell mechti aber nid versprächa, dassi niemols epis wurdi singa!

Ville Dangg für s Läse vo mina Ziila, i hoff me hetts kenna…
I mecht wia bi euch aso üblig abschliessa, bimer zwar nid sicher obs wirklig stimmt:

Mitme dreifache HalliHallo eure Schaggi de Millhüüs…

D'Ryberger MoralTante

Der ursprüngliche Entwurf für die Figur stammt von Ernst Studer senior. 1972 wurde der Figur Moraltante von Paul «Bebe» Fischler mit der heutigen Grafik ein Gesicht gegeben. Vermutlich inspiriert von der Basler Plakette von 1929.

Als Schnitzelbankgruppe ist die Moraltante (Werner Erni) seit 2013 live als Trio mit Schirm, Charme und (Ge-)Biss zusammen mit dem kleinen Fritzli (Martin Wenger) aus der 2. Klasse unterwegs. Dazu spielt der Musikant als C-(Cervelat)-Promi (David Indolese) und einem meist spontan aus dem Publikum gewählten Helgeträger.

Als Schnitzelbankgruppe waren die Vorgänger zuletzt als «Oldies» unterwegs. Ruedi «Sankt» Müller, Franz Wunderlin als Helgeträger, Ernstli Studer, der Jüngere (1929-2014) und Emil «Miggel» Soder. Am Umzug auch jeweils mit einem Grunder-Einachser und Pressewägeli unterwegs.