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Zuletzt geändert am 10.08.2017

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Proklamation

 

Wenn die Sonn beginnet umzukehren die rauhen Lüfte des nahenden Lenzes

die Wellen des alten Rhenus kräuseln und im Röhricht ein gar wildes Spiel treibt

und wenn die ersten Strahlen der Sonne das Grau vertreibet

derweilen das alte Gemäuer des Kastrum Ryburgensis sich erwärmt

dann regt sich mein Geist auf das ich den Helfetiern und Alemannen verkünde

die Saturnalien die frohe Zeit am heutigen Tag das ist der 19te Tag

vor Beginn der Fastenzeit ist angebrochen. Einst waren die alten Flösser und Fischer

meine Trabanten die ich in mitternächtlicher Stund ergötzt und verführt habe.

Gern kredenzte ich vom süssen Met und vom feurigen Wasser das aus dem Fruchtsaft

der Bäume gebrannt wird. Beides halte ich sorgsam verborgen im unterirdischen

Verliess meiner Behausung. Jahr um Jahr warte ich auf die Stunde um für kurze Zeit

dem feuchten Gelasse zu entfliehen und Euch RyburgerZunftnarren

beizustehen mit meinem närrischen Geiste auf dass Ihr die folgenden 19 Tage

in Frohsinn und Narretei verbringen könnt. Dir aber hoher Zunftmeister überreiche ich

als Signum Deiner Würde das alte Wahrzeichen meiner Herrschaft zu treuen Händen

Regiere in dieser frohen Zeit , Dein Narrenvolk in meinem Geiste und führe es hin

zu Frohsinn und Freud auf dass Du mir am 20ten Tag Deines Regimes

es mir wieder sauber und rein zurück geben kannst Du bist gehalten an allen hohen Festtagen

Deiner Zunftherrschaft diese meine Proklamation dem närrischen Volke kund und zu wissen geben.

„ ... und wenn d’ emol nümm wyter weisch, denn chunnsch zu mir, em Bürkligeischt!“

fac
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