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Zuletzt geändert am 08.05.2017

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Zweck der Fasnacht Zunft Ryburg.

Die Zunft bezweckt die Ausübung und Pflege von Fasnachtsbräuchen und die Durchführung von Fasnachtsveranstaltungen. Im Weiteren obliegt ihr die Förderung aller mit dem Fasnachtsbrauchtum verbundenen Tätigkeiten, sowie die Pflege der Geselligkeit und Kameradschaft.

Geschichte der Zunft

Wenn wir in die ersten Anfänge der Fasnachtzunft Ryburg zurückgehen wollen, so müssen wir in die Zeit von 1920/1921, einer Zeit grosser Arbeitslosigkeit. Um einigermassen zu Geld zu kommen haben sich rund 1 Dutzend Männer zusammengetan und gründeten ohne Stammkapital eine Besenbinder-Genossenschaft oder vielmehr Zunft deren Zweck die Herstellung und der Verkauf von Besen war. Da gerade die Fasnacht vor der Tür stand wurden die Geschäftstüchtigsten für den Verkauf der fabrizierten Besen engagiert. Der Verkauf ging auf sehr originelle Art vor sich so dass beschlossen wurde an der nächsten Fasnacht etwas aufzuführen. Eine mexikanische Räuberbande in Ihren breitrandigen Hüten machte damals 1922, das Dorf unsicher.Ein mancher Einwohner stieg damals unter Bedrohung von Holzgewehren in den Keller
um die durstigen Kehlen der Banditen zu löschen.

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Böni Franz (Xavers), Studer Karl, Geiger Willy, Studer Ernst sen. (1. Zunftmeister), Streiter  Josef, Metzger Karl (Oskars), Mahrer Otto (Adalberts), Böni Walter (Anselms), Booz Karl, Bickel Ernst, Studer Eugen, etwas hinten Böni Karl (?) oder Streiter Hans (?), mit Trommel vermutlich Brogli Hans (Vater von Brogli Fridolin )

Das Jahr darauf 1923 hat dann unter dem Namen Krupp AG eine Völkerbundsarmee mit einer Kanone und Soldaten aller Länder hervorgebracht. Die Kanone die auf allen grossen Plätzen abgefeuert wurde erreichte auf dem Fuchsrain wegen Überladung ein frühes Ende indem der Lauf zersprengt wurde. Theodor Iten + Josef Waldmeier gaben Ihnen damals 7 SFr. Mit der Aufforderung im nächsten Jahr wieder etwas auszuspielen Diese ersten Einnahmen wurden aber nicht auf der Bank sondern in Tranksame angelegt. 1925 kam der erste richtig organisierte Umzug. Sujet: Auszug der Mohabiter aus dem Lande Metschas. Bereits war die Krupp AG auf 26 Teilnehmer angewachsen. Der Umzug fand grossen Anklang bei der Bevölkerung. Der Lohn bestand aus 2 kg Käse, 2 kg Speck und einem Dutzend Servelats sowie Einnahmen von 17.50 SFr welche unter dem Namen Fasnachtzunft Ryburg auf der Bank angelegt wurden.

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Danach herrschte bis 1931 wieder Stille um die FZR. Das angelegte Geld aus dem Jahre 1925 diente dann wiederum als Startkapital. Wieder wurde ein orientalisches Thema für den Umzug genommen.

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Dann wurden 1933, anstelle eines Umzuges, 2 Zunftabende durchgeführt und zwar im Hotel Schiff undim Restaurant Metzger.
Dabei wurden zum ersten Mal Schnitzelbänke aufgeführt.Beide Abende fanden in vollbesetzten Lokalen statt.

1935
wurde der nächste Umzug unter dem Motto " Internationale Tier- und Völkerschau" durchgeführt.
In diesem Jahr zählte die FZR bereits über 50 Mitglieder.

Zwischen 1940 und 1945 fanden keine Umzüge statt.
Aber einen Zunftabend liess man sich auch in diesen Jahren nicht nehmen.

Seit 1946 gibt es unsere Schnitzelbankzeitung : D' Ryberger Moral - Tante

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Ab 1946 wurden nun die Umzüge regelmässig durchgeführt. Auch ein Morgestraich wurde damals zum ersten mal erwähnt. Regelmässiger Umzugsteilnehmer war in diesen Jahren auch die Musikgesellschaft Möhlin.

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Interessante Aussagen findet man in Protokollen aus diesen Jahren. zum Beispiel: Sobald das Vermögen ein gewisses Niveau erreicht hat, so solle das Geld in Form eines Fonds für eventuelle Defizite oder wenn ein Mitglied finanziell in Not gerät, angelegt werden. oder: wer ein Sujet vor der Fasnacht verrät wird aus der Zunft ausgeschlossen.

1947
Zum ersten mal treten Tambouren in Erscheinung.
In diesen Jahren wurde jedes Jahr ein Teil des Gewinnes für einen guten Zweck gespendet.

1949
Am 12. Februar wird zum ersten mal der Bürkligeist erwähnt. Gründung der Gugger am 12. Januar.

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1951
Zum ersten mal wird über den Verkauf von Plaketten abgestummen. Diese Idee wurde aber verworfen und es wurden Kartonabzeichen bevorzugt. Die Fasnachtseröffnung wurde 3x durchgeführt.
Am 1. Faisse : Freiheitsplatz Ryburg; 2. Faisse : Rest. Central; 3. Faisse : Hotel Adler

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1952
Seit der Fasnacht 52 wird die heute noch gültige Proklamation durch den Bürkligeist verlesen
(Proklamation kann auf der Internetseite nachgelesen werden.)
In diesen Jahren wurde jeweils in den Sommermonaten ein Eierlesen durchgeführt.

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1959
4. Juli Einweihung des Narrenbrunnen auf dem Freiheitsplatz, (siehe Beilage)

1965
Beitritt zur Vereinigung Hochrheinischer Narrenzünfte (kurz
VHN)Weitere Mitglieder:
 
Karsau, Schwörstadt, Murg, Öflingen + Todtmoos (alle D)

VHN

1968
Am 10/11 Februar fand zum ersten mal ein VHN-Narrentreffen in Ryburg statt, welches  in der MANOR-Spedition endete,
(weitere Narrentreffen : 1973, 1978, 1983, 1989, 1996, 2002, 2008, 2014)

VHN 1973 VHN 1978 VHN 1983 VHN 1989 klein
VHN 2008
VHN 2002 neu
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VHN 1996

1970
Die erste Ryburger Plakette in Gold, Silber und Bronce- Ausführung wie wir sie heute noch kennen.

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1971
Die Fasnachtzunft Ryburg wird Mitglied des Zentralschweizerischen Tambouren + Pfeifferverbands.

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1986
Im Jahre 1986 erfolgte der Antrag an die Generalversammlung zukünftig Frauen aufzunehmen.Nach langer Diskussion wurde dem Antrag zugestimmt. Die ersten Frauen konnten somit am 19.September dieses Jahres in die Zunft aufgenommen werden.Durchführung des Zentralschweizerischen Jungtambouren + Pfeifferfestes. (nochmalige Organisation im Jahr 1999)

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Die Tambourensektion der FZR ist sehr erfolgreich. Bisher konnten 13 Militärtambouren ausgebildet werden. An etlichen Tambourenfesten konnten die Ryburger bereits Kranzauszeichnungen sowohl im Einzel als auch in der Gruppe erreichen. Sogar Festsiege konnten realisiert werden. Alljährlich beginnen neue Anfängerkurse um das Trommeln von Grund auf zu erlernen.

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